Wissenswert

Der Schlaf erfüllt eine Reihe von lebenswichtigen Funktionen: Die Wirbelsäule wird regeneriert, die Wiederherstellung des Zellgewebes wird begünstigt und wichtige Stoffwechselprozesse laufen ab. Gesunder Schlaf bedeutet Lebensqualität. Nach einem guten Schlaf fühlen wir uns munter, erholt und tatkräftig. Ist man dagegen unausgeschlafen, fühlt man sich morgens schlaff und der gesamte Tag wird zur Belastung. Eine wenig beachtete Ursache für schlechten Schlaf ist die unphysiologische Lage im Bett.

zu weiche Matratze
30 bis 50 mal ändert man im Schlaf die Haltung.
Durch eine zu weiche oder durchgelegene Matratze
reduziert sich die notwendige Lageveränderung.
Die gewünschte Regenerierung von Wirbelsäule,
Bandscheibe und Muskulatur wird nicht erreicht.
Die Wirbelsäule hängt durch wie in einer Hängematte.

zu harte Matratze
Die Wirbelsäule wird verkrampft und
verbogen. In Seitenlage werden Schultern
und Becken nach oben gedrückt.

körpergerechte Matratze
Die einzelnen Körperpartien werden gestützt.
Schultern und Hüften können in Seitenlage stärker
einsinken. In der anatomisch richtigen Ruhelage
werden Wirbelsäule und Rumpfmuskulatur entspannt.
Die leicht S-förmige Wirbelsäule muß dazu in ihrer
natürlichen Form gestützt und unterstützt werden.

Grundanforderung:
Grundanforderung an die Matratze ist, daß sie dem Benutzer die Freiheit gibt, in jeder von ihm gewählten Stellung zu schlafen. Sie muß ihm in allen Schlafhaltungen auf Rücken, Bauch und der Seite eine Unterstützung geben, ohne daß sie eine bestimmte Stellung konstruktionsbedingt erzwingt.

Punktelastizität:
Die Matratze soll nur dort nachgeben, wo sie belastet wird, nicht aber in einem weiteren Umfeld. Eine gute Matratze schmiegt sich an die Körperform an und unterstützt den gesamten Körper gleichmäßig.

Schwingverhalten:
Die Matratze soll nach allen Bewegungen nur kurz nachwippen, so daß der Schläfer seine Körperhaltung nicht aktiv stabilisieren muß. Dies ist wichtig, da wir nachts die Schlafstellung 30-50 mal ändern. Um so weniger Nachschwingungen die Matratze hat, desto besser.

Feuchtigkeitsregulation:
Cirka 0.5 bis 1 Liter Flüssigkeit werden jede Nacht durch die Haut verdunstet und gelangen so zum Teil in Matratze und Bettbezug. Diese Feuchtigkeit muß rasch an die Raumluft abtransportiert werden, um ein angenehmes Bettklima aufrecht zu erhalten. Ein zu feuchtes´Bettklima bereitet nicht nur ein unangenehmes Gefühl, es begünstigt auch Rheuma. Die Matratze darf daher kein übermäßiges Schwitzen provozieren und muß die entstehende Körperfeuchtigkeit vom Körper wegführen und so ein herrlich angenehm trockenes Schlafklima vemitteln.

Gebrauchsdauer:
Die Gebrauchsdauer einer guten Matratze ist auf ca. 7-10 Jahre ausgelegt. Gegen eine längere Nutzung sprechen im wesentlichen hygienische Gründe, aber auch der Schlafkomfort, der mit zunehmender Gebrauchsdauer abnimmt, da auch die besten Polstermaterialien mit der Zeit ermüden.