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Daunendecke

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Die Daunendecke - ganz natürlich schlafen

Daunendecken und Daunenkissen gibt es schon seit Jahrhunderten. Auch moderne Funktionsstoffe kommen nicht immer an die fantastischen Eigenschaften von Daunen und Federn heran. Mit einer Daunendecke profitierst Du von einer natürlichen Füllung, die unvergleichlich weich und kuschelig, aber auch luftig leicht ist. In Deutschland darf eine Daunendecke nur so genannt werden, wenn sie mindestens einen Anteil von 60 % Daunen besitzt. Ist die Decke mit mehr als 40 % Federn gefüllt, muss sie als Federbett bezeichnet werden. Daunen sind das flauschige Untergefieder von Enten oder Gänsen, das sich den Anforderungen in der Natur entsprechend entwickelt hat. Daunen besitzen einen kurzen, weichen Kiel und viele verästelte Federchen, die dreidimensional vom Kiel abstehen. Sie sollen das Tier vor dem Auskühlen schützen, darum sind die weichen Federchen Meister der Isolation. Gleichzeitig sind sie besonders atmungsaktiv und schaffen es so, dass sie bei Hitze kühlen und bei Kälte besonders warm halten. Also all das, was wir uns von einer guten Bettdecke wünschen.

Qualitätsmerkmal bei Daunendecken: Das Verhältnis von Federn und Daunen

Wenn Du eine neue Daunendecke kaufst, solltest Du zuerst auf das Verhältnis von Daunen und Federn achten. Grundsätzlich ist eine Daunendecke umso hochwertiger, je mehr Daunen enthalten sind. Daunendecken mit einem gewissen Anteil an Federn sind daher günstiger, als zum Beispiel eine Daunendecke mit 100 % Daunen. Typisch sind zum Beispiel Mischungen aus 90 % Daunen und 10 % Federn. Federn haben einen längeren Kiel, sie sorgen daher in der Decke für mehr Festigkeit. Wenn Du eine Decke bevorzugst, die sich etwas schwerer und fester anfühlt, kann ein Anteil an Federn sogar sinnvoll sein. Besonders bei Sommerdecken empfiehlt es sich aber, einen möglichst hohen Anteil an Daunen zu verwenden. Sommerdecken mit 100 % Daunen sind unvergleichlich leicht und spenden dennoch ausreichend Wärme. Auch auf die Art der Daunen kommt es an. Gänsedaunen wärmen besser als es Entendaunen tun. Darum kommen Gänsedaunendecken mit einem geringeren Füllgewicht aus und erbringen die gleiche Wärmeleistung wie ein Modell mit Entendaunen. Wie warm die Daunendecke ist, wird mit der Wärmeklasse 1 bis 5 angegeben. 1 und 2 steht für Sommerdecken, 3 für Ganzjahresqualität, 4 und 5 für Winterdecken, die extrawarm sind.

Daunenbettdecke auch im Sommer?

Daunen sind Meister im Isolieren und Wärme halten. Tatsächlich eignen sich Daunen aber hervorragend für Sommerdecken. Das liegt vor allem am speziellen Aufbau der Daune. Zwar bilden sich zwischen den feinen Federästen zahlreiche Luftpolster, diese sorgen aber gleichzeitig für eine hervorragende Atmungsaktivität und damit auch für eine automatische Temperaturregulierung. Auch bei den lebenden Vögeln soll das Untergefieder zwar im Winter schützen, gleichzeitig aber im Sommer natürlich nicht für eine Überhitzung sorgen. Genauso funktionieren Daunen auch in Deiner Decke. Daunen sind also praktisch kleine, clevere Klimaanlagen. Durch die große Isolationsleistung von Daunen muss eine Sommerdecke nur mit einer geringen Menge Daunen befüllt werden, um genug Wärme zu erzeugen. Der Körper kann im Schlaf seine Temperatur schlechter regulieren und braucht eine Decke, damit Du dich nicht verkühlst. Das geht auch im Sommer! Mit einer Sommerdaunendecke schläfst Du daher unvergleichlich leicht und unbeschwert. Und im Winter gibt es sowieso nichts Schöneres, als sich verfroren in eine riesige, bauschige Winterdecke mit Daunen zu kuscheln! Keine andere Deckenart hält so warm und ist gleichzeitig so kuschelig und anschmiegsam.

Steppbett, 4-Jahreszeiten-Decke, Ganzjahresdecke – was ist was?

Auch bei einer Daunenbettdecke wird noch zwischen verschiedenen Deckenarten unterschieden. Am häufigsten findest Du sogenannte Steppdecken. Bei diesen wird die Decke in einzelne Kassetten unterteilt, die jeweils sorgfältig versteppt werden. In der Daunendecke befinden sich dann einzelne Kammern, sodass die Füllung nicht verrutschen kann. Früher hatte die Daunendecke häufig den Nachteil, dass sich nach einigen Monaten die Füllung verklumpte und am Kopf- oder Fußende ansammelte. Dank der modernen Steppung gehört das aber längst der Vergangenheit an und Daunendecken halten auch nach vielen Wäschen noch gleichmäßig warm. 4-Jahreszeiten-Daunendecken bestehen aus zwei einzelnen Decken, die mit Knöpfen verbunden werden können. So hat man mit dem Kauf einer 4-Jahreszeiten-Decke für jeden Fall das richtige Modell parat. Eine Sommerdecke, eine Übergangsdecke und, wenn beide zusammengeknöpft werden, eine herrlich warme und bauschige Winterdecke. Ganzjahresdaunendecken dagegen sind klassische Übergangsdecken und eignen sich für Frühling und Herbst. Menschen, die ein mittleres Wärmebedürfnis haben, können diese Decke tatsächlich das ganze Jahr über verwenden.

Wieviel darf die Daunendecke wiegen?

Grundsätzlich wird das Gewicht der Daunendecke durch die angegebene Verwendung bestimmt. Eine Sommerdecke braucht nur maximal 400-500 g Füllmenge, eine Übergangsdecke ca. 700 g und eine Winterdecke kann schon einmal die 1000 g Marke überschreiten. Achte dabei vor allem auch darauf, wie Du in Deiner Wohnung heizt. Wenn Du die Heizung gerne erst bei Minusgraden anstellst, lohnt sich eine besonders stark gefüllte Decke mit bis zu 1500 g Füllmenge. Wenn Du dagegen zu den Menschen gehörst, die praktisch das ganze Jahr für eine gleichmäßige Temperatur im Schlafzimmer sorgen, kann auch eine Ganzjahresdecke oder Übergangsdecke mit ca. 700-1000 g Daunen ausreichen und zu jeder Jahreszeit genutzt werden!

Siegel und Auszeichnungen bei Daunendecken– darauf solltest Du achten!

Besonders bei Daunendecken lohnt sich ein Blick auf die ausgeschriebenen Siegel! Allen voran das sogenannten NOMITE Siegel. Dieses gibt an, dass die Decke einen daunendichten Bezug besitzt, so können auch Allergiker völlig bedenkenlos unter eine kuschelige Daunendecke schlüpfen. Durch den extrem dichten Bezug dringen weder Daunen nach außen, noch kann sich Schmutz und Hausstaubmilben-Kot in der Decke ansammeln. Auch Siegel zur nachhaltigen und umweltverträglichen Herstellung sind beachtenswert. Das Traumpass-Siegel garantiert Dir, dass die gesamte Herstellungskette sorgfältig dokumentiert und die Federn nur im Tot-Rupf entnommen wurden. Zwar ist der Lebendrupf in Deutschland sowieso verboten, häufig kommen Daunen aber auch aus anderen Ländern und dann lohnt sich ein Blick auf die Siegel, wenn einem das Wohl der Tiere am Herzen liegt.

So pflegst Du eine Daunendecke

Bettdecken oder Kopfkissen mit Daunenfüllung sind grundsätzlich pflegeleicht. Meistens können sie bei 60 °C in der Maschine gewaschen werden und sollten im Trockner getrocknet werden. Besonders bei hohen Daunenanteilen ist das Entfeuchten sinnvoll, damit die Daunen nicht verklumpen. Um lange Freude an einer Daunendecke zu haben, empfiehlt es sich außerdem, Daunendecken regelmäßig aufzuschütteln und auszulüften. Einzig dauernde, starke Sonneneinstrahlung solltest Du vermeiden. Die starken Strahlen sorgen zwar nicht für Sonnenbrand bei den kleinen Daunen, können sie aber brüchig machen und die Struktur beschädigen.